Über uns

Michael Lauss, Holzskulptur

Das Logo des Vereins (Spirale/Schneckenhaus) steht für Veränderlichkeit, für Ausdehnung, für Beharrung, aber auch für Sprungvermögen. Die Ursprungsform des Logos stammt aus dem Jahr 1997, dem ersten Betriebsjahr von St. Bernhard. Es wurde von Mitarbeiter*innen und Bewohner*innen entworfen. Die Spirale ist eingerahmt von einem handgezeichneten Rechteck. Die Handstrichzeichnung weist auf das Prinzip des „nicht-perfekt-sein-müssen“ hin. Die drei farbigen Bereiche stehen für die drei ersten Modellstufen von St. Bernhard: der Langzeitbetreuung, dem Pamingerhof und dem freien, betreuten Wohnen.

„Die Spirale und das Haus sind gleichermaßen Symbol für Veränderung und Entwicklung, wie für Schutz und Geborgenheit. Beides vereint sich im Schneckenhaus. Das Objekt ist in verschiedene Teile gegliedert. Der gelbe Bereich ist nur visuell erfahrbar. Man kann über Schlitze hineinsehen, ist aber physisch unzugänglich. Er steht  symbolisch für die geistig erfahrbare Welt. Der blaue Bereich ist begehbar. Blau gilt als Symbol für Beständigkeit. Soll somit Schutz und Geborgenheit symbolisieren. Rot steht für Energie und Tatendrang. Schließlich der im Außenbereich befindliche freie Teil. Er soll zusammen mit der Spiralform vom Schneckenhaus Entwicklung und Öffnung nach außen symbolisieren.“ Michael Lauss, Bildhauer im Juni 2002

 

Unser Verein wurde im Juni 2001 nach einem Benefizkonzert in der Stiftskirche Engelszell ins Leben gerufen. Seither engagieren sich Menschen aus der Region im Vereinsvorstand für die Bewohner*innen von invita und St. Bernhard (Caritas für Menschen mit Behinderungen). Der Zweck des Vereines ist die ideelle und finanzielle Unterstützung.

Ideelle Unterstützung, um Brücken zu schlagen, aufeinander zu zu gehen, einander verstehen und miteinander zu leben:

  • Berührungsängste abbauen und miteinander ins Gespräch kommen
  • Anderssein akzeptieren und sich um Menschen besonders annehmen.
  • Inklusion leben und sich um Toleranz im Alltag bemühen

Finanzielle Unterstützung, um in Einzelfällen und bei Investitionen zu helfen.


„Die Verbindung von Seniorenbetreuung mit zeitgemäßen psychosozialen Betreuungsangeboten hat sich in der Form, wie sie invita und St. Bernhard praktiziert wird, bestens bewährt. Die Nähe zum einzigen Trappistenkloster Österreichs, dem Stift Engelszell und die ruhige Lage am Rande des Waldes sorgen für eine angenehme Atmosphäre in der Einrichtung und rundherum. Aufgabe unseres Vereines, dem ich 20 Jahre vorstehen durfte, ist es im Besonderen, Brücken zu schlagen, Vorurteile abzubauen und aufeinander zuzugehen. Denn miteinander geht fast alles, gegeneinander fast nichts.“ Friedrich Bernhofer

 

„Die Arbeit im Verein bedeutet für mich da sein im ursprünglichen Sinn von CARITAS, nämlich Fürsorge und Mitmenschlichkeit zu praktizieren, wo Menschen in meiner Umgebung leben. Hier kann ich in direkten Kontakt mit den Bewohner*innen von invita und St. Bernhard treten und ich weiß, dass ich die Menschen dort erreiche, wo sie meine Hilfe und Unterstützung brauchen. Das geschieht in Aktionen mit den Bewohner*innen aber auch durch finanzielle Mitteln durch den Verein, wenn dies notwendig erscheint.“ Josefine Koller

 

„Der Verein für invita und St. Bernhard bietet für unsere begleiteten Menschen eine Begegnungsmöglichkeit außerhalb der Betreuungseinrichtung. Durch gelebte Inklusion ist es ein Akt der Solidarität und gibt dadurch der Gesellschaft die Möglichkeit an einer ganz besonderen Aufgabe teilzuhaben. Die engagierten Menschen helfen Not zu lindern, wo sich die öffentliche Hand nicht zuständig fühlt. Für invita und St. Bernhard stellt der Verein eine wichtige Ressource bei diesen Aktivitäten dar.“ August Hinterberger (Leitung invita)